Grundschule Witzwort

Laufen, springen, werfen, Fußball und viel mehr ….!

Neben den vielen Schulfächern, die vor allem kopfgesteuert am Arbeitsplatz bearbeitet werden gehört der Sportunterricht zu den besonders beliebten körperbetonten Schulangeboten. Laufen, springen, werfen und natürlich das besonders beliebte Fußballspielen sind für viele Kinder besonders wichtig und mit viel Freude an der Bewegung versehen. Während wir da mit unserer neuen Sporthalle schon hervorragende Rahmenbedingungen haben, mangelt es diesbezüglich bislang noch beim Sportunterricht im Freien.

Wir freuen uns sehr, dass nach den aufwendigen und manchmal nicht ganz unkomplizierten Arbeitsgängen nun eine Sportanlage entstanden ist, die den Anforderungen des Grundschulsports in besonderer Weise Rechnung trägt. Es ist im Sportunterricht zukünftig möglich, die neue Tartanbahn für Wettläufe zu nutzen, mit Anlauf in die Sprunggrube zu springen oder mit Ball oder Kugel den Weitwurf zu trainieren. Das sanierte Fußballfeld verfügt über einen tollen Rasen, neue Fußballtore und Ballfangnetze die eine Ballflucht wirksam verhindern. Funktional ist der Sportplatz nun TOP und nebenbei bietet er als Spielfläche viel Raum für Bewegung und Spaß und passt nun optisch bestens zur neuen Sporthalle. Witzwort hat seine Attraktivität als Sport-Ort damit deutlich gesteigert. Wir wünschen allen Sportlern viel Freude an und mit der neuen Sportstätte.

 

 

 

 

Auf Einladung des TSV Witzwort wurde am Samstag, den 26.09.2020 die neue Sportanlage im Beisein vieler Gäste feierlich neu eröffnet, verbunden mit dem Dank an die Gemeinde Witzwort, die die Baumaßnahme zum Wohle der Bürger finanziert und realisiert hat. Die Schule bedankt sich dafür im Namen der Schulkinder herzlich.

 

                                                                               Text und Foto:    Jörg-Hinrich Meier

 

 Auch 2020 wieder für zwei Jahre zertifiziert!

 

 

Die „Lütt Dörp School“ Witzwort ist erneut Zukunftsschule.SH

 

Die Grundschule in Witzwort ist aktiv – das wissen die Kinder und Eltern unserer Einrichtung schon seit langem. Mit unseren vielen Unternehmungen im Jahreslauf bieten wir den Kindern nicht nur eine Vielzahl an besonders attraktiven Schulangeboten, sondern wir sind der Meinung, dabei auch qualitativ auf einem hohen Niveau zu arbeiten. Das lassen wir alle zwei Jahre unabhängig überprüfen, um unseren Standard „Zukunftsschule.SH“ weitere zwei Jahre erhalten zu können.

Unsere enge Zusammenarbeit als Nationalparkschule mit der Nationalparkveranstaltung und die vielen gemeinsamen Veranstaltungen wie Wattführungen, Besuche in Einrichtungen wie dem Multimar Wattforum oder in Einrichtungen auf Amrum oder Sylt und unsere Unterrichtsgestaltung und Einstellung zum Thema Nationalpark Wattenmeer fassen wir unter der Überschrift: „Nationalpark – Leben und Lernen am Wattenmeer“ zusammen. Unser diesbezügliches Engagement fand Zuspruch und Anerkennung.

Nicht minder sind unsere Aktivitäten als Plattdeutschschule, wo wir neben dem regelmäßigen Unterricht auf Niederdeutsch in allen Klassenstufen durch eine Vielzahl weiterer spezieller Aktivitäten unsere Verbundenheit mit der plattdeutschen Sprache dokumentieren. Vorlesewettbewerbe, Aufführungen von Gedichten, Theaterstücken oder Liedern nutzen wir, um dem Plattdeutschen einen erlebbaren Raum zu geben und „Plattdeutsch als Kulturgut zu erhalten“.

Unsere Zielsetzung, heute etwas für Morgen zu bewegen, ist nachvollziehbar. Es wurde erneut vom beurteilenden Gremium, festgestellt, dass unsere Schularbeit zu einer Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung beiträgt.

Diese Arbeit ist geprägt durch die aufgeschlossene und konstruktive Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern, denen damit ein großer Teil des Erfolges zu verdanken ist.

 

Stolz durften wir die Urkunde und das neue Schild zur sichtbaren Kennzeichnung unserer Schule in Empfang nehmen und freuen uns über die Möglichkeit, mit dem Erhalt von 200,- Euro unsere zukunftsweisende Arbeit fortsetzen zu können.

 

 

 

Plakette, Urkunde und ein Scheck als Belohnung für die engagierte Arbeit als Zukunftsschule.SH.

 

Text und Foto:    Jörg-Hinrich Meier

 

 

 

 

 

Demokratie an der LDS:

 Lehrkräfte und Eltern arbeiten eng zusammen

 

 

Schule funktioniert nur dann optimal, wenn alle an Bildung und Erziehung Beteiligten gemeinsam bemüht sind, zum Wohle der Kinder und der Schule zu arbeiten.

Die Lehrer, die Mitarbeiter der Schule, die Eltern und natürlich die Kinder müssen bereit sein, sich für das Erreichen angestrebter Ziele einzusetzen und dafür Kraft, Konzentration, Geduld und Zeit einzubringen. Nur das Zusammenspiel aller Menschen ermöglicht dann Erfolge, sowohl zur Freude der einzelnen Personen, als auch zum Nutzen und Erfolg für die ganze Schule.

Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit wird an unserer Schule gepflegt.

Sowohl der regelmäßige Austausch der Lehrkräfte im Alltag, als auch die vierzehntägig stattfindenden Lehrerkonferenzen bilden hier die Basis für Kooperation im Team. Schulentwicklungstage lassen uns die Schulzukunft entwickeln.

Die Eltern wählen zum Schuljahresbeginn die Klassenelternvertretungen, die sich sowohl über relevante Inhalte der jeweiligen Klasse, aber auch über Anliegen der ganzen Schule austauschen. Jede Klasse ist so bei den Schulkonferenzen mit ihren Elternvertretern beteiligt und kann die Sichtweise der vertretenden Klasse ins Gespräch einbringen. Auch in den Fachkonferenzen ist die Elternmeinung gefragt.

Aus den Mitgliedern der Klassenelternvertreter wiederum wird dann der Schulelternbeirat gewählt, der sowohl die Schulinteressen gegenüber den anderen Vertretern der eigenen Schule, als auch im Gremium des Kreiselternbeirates vertritt.

Im September wurde nun erstmals ein neuer gemeinsamer Schulelternbeirat für beide Standorte unserer „Lütt Dörp School“ gewählt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen dem neuen Schulelternbeirat viel Erfolg und Freude bei seiner wichtigen Arbeit.

 

 

Unser neuer SEB:   v.l.n.r.: Dieter Thomsen (1. Stellvertreter), Silvia Asmussen (Vorsitzende), Birger Emmel (2. Stellvertreter)

 

                                                                                   Text und Foto:    Jörg-Hinrich Meier

 

 

Hilfreich und aktiv im Hintergrund –

unser Schulförderverein

So könnte man das Ergebnis des Jahresberichts vom Vereinsvorsitzenden Guido Röhe zusammenfassen. Obwohl durch die Corona Pandemie viele Events nicht oder nur eingeschränkt möglich waren, war der Förderverein mit viel Engagement im Hintergrund tätig und konnte nun auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine stolze Jahresbilanz aufzeigen. Dazu muss man wissen: 

Anschaffungen für die Schule oder Veranstaltungen, die nicht vom Etat des Schulträgers gedeckt sind, finanziert der Förderverein vollständig oder ergänzend. Viele dieser Vorhaben und Anschaffungen haben den Zweck, den Schulalltag für die Kinder zu bereichern, dazu gehören natürlich Klassenfahrten, unse jährlicher Schulausflug „Schule on Tour“ und Veranstaltungen innerhalb des Schulprogramms wie das Tanzprojekt „JuMoTiS“. Anschaffungen von Geräten für die Kinder zur Pausengestaltung und derartige Projekte verursachen zumeist hohe Kosten, die nicht dem Schuletat zuzuordnen sind.

Hier hilft der Förderverein der Grundschule Witzwort, der dann unbürokratisch durch großzügige Zuschüsse die Durchführung einer Veranstaltung oder eine gewünschte Anschaffung sehr erleichtert und manchmal überhaupt erst ermöglicht.

Die Mitgliedsbeiträge der Eltern, Spenden und Veranstaltungen des Fördervereins, wie der jährliche Stundenlauf oder das Catering beim Kinderfest sorgen für die Einnahmen. Diese Veranstaltungen sind zudem ein beliebtes und eigenständiges Eventangebot für die Kinder und Eltern unserer Grundschule.

Herr Meier, der Schulleiter der „Lütt Dörp School“, dankte auf der Jahreshauptversammlung für die vertrauensvolle und freundliche Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Er betonte, dass es eindeutig ein Verdienst des ehrenamtlichen Vereinsvorstandes sei, dass diese Arbeit des Fördervereines so freundlich und effizient, verlaufe.

In diesem Jahr stand auch eine Neuwahl an, die im Rahmen der Versammlung problemlos erfolgte. Nach einem herzlichen Dank an die ausscheidende Schriftführerin Veronika Immelmann erfolgte die Neubesetzung des Postens durch Christina Wulf einstimmig.

 

 

 Der neue Vorstand bedankte sich mit einem Blumengruß bei der bisherigen Schriftführerin

Veronika Immelmann für die geleistete Arbeit.

Den neuen Vereinsvorstand des Jahres 2020 bilden: Guido Röhe (Vorsitzender), Svenja Kartheuser (stellvertr. Vorsitzende), Ralf Neuser (Kassenwart) und Christina Wulf (Schriftführerin).

Die Grundschule Witzwort gratuliert dem neuen Fördervereinsvorstand zur Wahl und freut sich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Erfreut zeigten sich die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung über die Tatsache, dass eine Delegation des Fördervereins von der Partnerschule aus Schwabstedt zum gegenseitigen Kennenlernen gekommen war. Ein reger Austausch über die jeweilige Arbeit des Vereine zog sich durch die Versammlung.

 

                                                                                                                                                 Text:          Jörg-Hinrich Meier         , Fotos:           Jörg-Hinrich Meier

 

 

 

 

Unser neuer Schulbus – der passt zu uns und in diese Zeit

 

 

Die Zeit unseres alten Schulbusses endete dann doch unerwartet und eigentlich auch ein bisschen zu früh nach nur acht Jahren der Nutzung. Die Nachricht aus der Werkstatt war genauso kurz wie unmissverständlich: Motorschaden irreparabel!

Das war schlimm, denn wir sind als aktive Schule auf einen flexibel nutzbaren Bus zum Transport unserer Schulkinder angewiesen. Eine zunächst angedachte Reparatur erwies sich im Hinblick auf die Kosten und in Anbetracht des Fahrzeugalters als unwirtschaftlich, also musste ein neuer Bus her.

Es wurde überlegt, welche Kriterien der neue Bus erfüllen sollte und dann wurden Angebote eingeholt und gesichtet. Und nun ist er da, unser neuer Schulbus!

 

 

Herr Baranowski von der IVECO Vertretung bringt den neuen Bus zu uns!

Es handelt sich um einen neuen IVECO Daily 4100L Bus, der in jeder Hinsicht eine moderne und zeitgemäße Form der Schülerbeförderung ermöglicht. Er verfügt über 22 Plätze für Fahrgäste, die komfortabel befördert werden: eine Luftfederung, ein 

bequemer elektrischer Einstieg, eine Klimaanlage separat für den Fahrgastraum, ein Automatikgetriebe für sanftes Anfahren, eine Zusatzheizung für den Winter, ein sehr leiser und insgesamt heller und freundlicher Innenraum sorgen zukünftig für das Wohlbefinden der Kinder. Für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen der Abstandsregeltempomat, ein Spurhalteassistent und die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf maximal 100 km/h. Und auch bezüglich der Anforderungen durch das Corona Virus ist in gewissem Maße gut vorgesorgt: eine große Dachluke lässt sich öffnen, eine zusätzlicher elektrische Entlüftung saugt verbrauchte Luft ab und dann sind noch alle Seitenscheiben im oberen Bereich zu öffnen, damit eine bestmögliche Lüftung möglich ist.

 

 

Ein bequemer elektrischer Einstieg führt in den großen Innenraum.

Wir wünschen unserem neuen Schulbus und allen Passagieren stets eine gute und unfallfreie Fahrt.

 

                                                                                                                                            Text:          Jörg-Hinrich Meier

 Fotos:           Jörg-Hinrich Meier

 

 

 

 

 

 

Der neue Schulverbandsvorstand

Frau Angela Feddersen  Herr Johann Sievers  Herr Hartmut Jensen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Einschulung Schwabstedt 2020

 

 

 

 Verabschiedung des vierten Schuljahres 2020: Ein ganz besonderer Jahrgang

 

Die Grundschulzeit dauert in der Regel für ein Schulkind vier Jahre. Das war auch bei den Kindern des vierten Schuljahres so, die nun in Witzwort bei hochsommerlichem Wetter am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschiedet wurden. Aber … diese Kinder haben in dieser Zeit Erlebnisse gewältigt, die andere Jahrgänge (zum Glück) nicht erleben mussten. Kaum eingeschult, mussten die Kinder mit ansehen, wie die halbe Grundschule durch den Großbrand 2016 zerstört wurde. Busfahren zum Sportunterricht und Schulunterricht im Betreuungsraum im Obergeschoss der Schule, Musikunterricht und Mittagessen im Gasthof. Viele Einschränkungen und von der Normalität abweichende Verfahren wurden von den Kindern ertragen und letztlich überstanden. Das Beobachten der Bauarbeiten und später die Einweihung der neuen Räume waren dann die erfreulichen Abschlüsse dieser Phase. Dann lief alles recht normal bis zum Jahresanfang 2020: Corona, ein neuer unbekannter Name für ein böses Virus, veränderte die Welt und auch die Abläufe in der Schule erneut in erheblichem Maße. Lernen zu Hause, Schulunterricht im Wechsel der Jahrgänge und ein Schulbesuch mit Masken und auf Einbahnstraßen im Gebäude mit Händewaschen und Händedesinfektion im schnellen Wechsel waren für die Kinder erneut eine Herausforderung. Aber ohne Murren und mit viel Verständnis und Geduld haben die Kinder alles gut überstanden. Und nicht zu vergessen: Das schulische Lernen kam nie zum Erliegen und die Kinder können stolz auf das Erreichen ihrer tollen Leistungen sein, die sie befähigen, an den weiterführenden Schulen ihren Schulweg erfolgreich weiterführen zu können.

 

 

 

Wir waren kurz vor dem Schuljahresende dann glücklich, wirklich eine Feier zur Verabschiedung der Kinder in der Sporthalle und mit den Eltern als Gästen durchführen zu können. Ein festliches Programm mit viel Applaus und Geschenken machte den letzten Schultag für die Viertklässler zu einem würdigen Abschluss ihrer tollen Grundschulzeit. Zur Erinnerung daran erhielten alle Kinder ein T-Shirt, das sie fröhlich und stolz zum Fototermin präsentierten. Wir können den tüchtigen Kindern nur hinterherrufen:

Gut gemacht – herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der Zukunft!

 

 

 

 Kinder der GSW gewinnen beim 19. Plakatwettbewerb der Kreisverkehrswacht für die Eiderstedter Schulen

 

Große Freude an der GSW für Ida und Marie vor den Sommerferien. Sie erfuhren, dass sie als Siegerinnen beim Plakatwettbewerb der Kreisverkehrswacht im Jahr 2020 ausgewählt worden sind. Anders als in den vergangenen Jahren gab es keine große zentrale Siegerehrung, sondern Herr Bretthauer von der Verkehrswacht kam in die Schule, um die beiden Mädchen persönlich zu beglückwünschen und ihnen ihren Preis zu überreichen. Neben einer Urkunde erhielten beide Kinder einen Geldpreis, über den sie sich sichtlich freuten. Beide Mädchen hatten schon Ideen, in welcher Form sie sich einen Wunsch mit dem Geld erfüllen wollen. Am meisten freuten sich die Kinder aber über die Tatsache, dass ihre Bilder in großer Plakatform sowohl in der Schule, als auch in der Bücherei Tönning ausgestellt werden. Beide Bilder zeigen in eindrucksvoller Form Situationen zum Thema „Eltern = Vorbild !?“. Ida wählte eine Verkehrssituation an der Fußgängerampel als Inhalt, Marie thematisierte das Fahrradfahren mit der angemessenen Ausstattung. Wir alle wissen, dass es zu den beiden Bereichen im Verkehrsalltag manchmal sehr Fragwürdiges zu beobachten gibt. Die Bilder entstanden im Sachunterricht der dritten und vierten Klasse unter Anleitung von Frau Heitmann, glücklicherweise noch vor den Corona bedingten Schulschließungen.

 

 

 

Liebe Eltern und Kinder !

Die Schulverbände der Grundschule Witzwort und des Schulstandortes Schwabstedt beschlossen im Herbst 2019, die beiden Schulen zum Schuljahr 2020/2021 zu einer Schule zusammenzuschließen. Nach Zustimmung zu diesem Plan durch das Schulamt in Husum und dem Ministerium In Kiel begannen vor einem Vierteljahr die konkreten Planungen zur Umsetzung dieser Maßnahme. Das Engagement bei der Konkretisierung der angestrebten gemeinsamen Schularbeit wurde durch die Corona Pandemie zwar eingeschränkt, aber trotzdem sind die schulischen Vorbereitungen nunmehr fast abgeschlossen. Viele Gespräche (mit entsprechendem Abstand) und Planungsrunden haben ein zukunftsfähiges Modell für eine erfolgreiche Schularbeit an zwei Standorten erbracht.

Wir möchten Sie hiermit in kurzer Form informieren, was im Rahmen der zukünftigen Zusammenarbeit der beiden Schulen in Schwabstedt geplant ist.

Zweck und Ziele unserer zukünftigen Zusammenarbeit

Mit der zukünftigen Zusammenarbeit wollen wir den Grundschulstandort Schwabstedt erhalten und somit eine langfristige Eigenständigkeit unserer Schule sichern. Zudem wollen wir das pädagogische Angebot für die Kinder vieler Dörfer an zwei Standorten gewährleisten und die pädagogische Arbeit ausbauen und weiterentwickeln. Der Erhalt der Schulstandorte ermöglicht kurze Wege für viele Kinder und stärkt die jeweilige dörfliche Infrastruktur. Gute pädagogische Arbeit, Schulkinder, die gerne zur Schule kommen, Eltern, die mit der Schularbeit zufrieden sind, sowie gute schulische Ergebnisse als Vorbereitung auf weiterführende Schulen und für das weitere Leben sind ebenfalls wichtige Ziele unserer zukünftigen Zusammenarbeit.

Die nächsten Schritte

Sobald wie möglich werden in Schwabstedt informierende Elternabende für Schule und KiTa stattfinden. Im Vorfeld erhielten die Eltern eine ausführliche Informationsbroschüre. Weitere planende Gespräche mit dem Schulverband, der Einbezug der Elternvertreter und des Fördervereins sowie Konferenzen mit den Lehrkräften zur Installation und Umsetzung der geplanten Maßnahmen wurden bereits, bzw. werden sobald wie möglich durchgeführt.

 

Informationen über die zukünftige Arbeit am Schulstandort Schwabstedt

 

Mit Beginn des kommenden Schuljahres 2020/2021 werden sich einige kleine Veränderungen in den Abläufen und Inhalten ergeben. Der Umfang des Schulvormittags bleibt wie gewohnt erhalten. Die Unterrichtseinheiten umfassen künftig jeweils 45 Minuten, genauso wie in Witzwort. Die Fachlichkeit der eingesetzten Lehrkräfte bleibt erhalten und wird weiter gestärkt, z.B. durch das Erteilen des Sportunterrichts durch eine weitere Fachkraft. Die Schulassistentinnen werden weiterhin vollumfänglich zur Unterstützung der Unterrichtsarbeit eingesetzt.

Die in Schwabstedt üblichen Lernwege finden an drei Schultagen weiterhin statt und werden am Dienstag und Donnerstag durch sogenannte „Leuchtturmtage“ verstärkt, an denen die fachlichen Schwerpunktthemen der einzelnen Jahrgangsstufen erarbeitet und vertieft werden. Der Deutsch- und Mathematikunterricht findet grundsätzlich in den ersten beiden Schulstunden statt. Der Plattdeutschunterricht bleibt in Kooperation mit dem Schulstandort Witzwort erhalten. Der tägliche „Smartstart“ bietet Zeit für Fördermaßnahmen und eine individuelle Unterrichtsvorbereitung. Zur Erweiterung des schulischen Angebots werden Arbeitsgemeinschaften angeboten. Die Gestaltung des Nachmittags mit den Betreuungsangeboten bleibt für die Kinder im gewohnten Rahmen vollumfänglich erhalten.

 

Informationen über die zukünftige Arbeit am Schulstandort Witzwort

Für die Arbeit am Schulstandort Witzwort wird sich im kommenden Schuljahr kaum etwas ändern. Alle bekannten Lehrkräfte arbeiten in ihren Fächern in der bewährten Art und in ihren Klassenstufen weiter und werden vollumfänglich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Arbeit an zwei Standorten werden einige Lehrkräfte zur zweiten Hälfte des Schulvormittages auch in Schwabstedt in ihren Fächern unterrichten, dafür kommt auch ein Kollege aus Schwabstedt in gleicher Form an einem Tag in die Witzworter Schule. Die Schulleitung wird an beiden Standorten regelmäßig präsent sein, bekanntermaßen ist Herr Meier am sichersten nachmittags in seinem Büro in Witzwort zu erreichen. Das Sekretariat in Witzwort ist im kommenden Schuljahr an allen Vormittagen durch unsere Sekretärin Frau Aye besetzt, die Zusammenarbeit mit der Sekretärin in Schwabstedt sichert die verlässliche Verwaltung für beide Standorte. Schulzeiten und Schulabläufe in Witzwort bleiben unverändert erhalten.

 

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die beiden Schulstandorte haben eine Vielzahl gemeinsamer Merkmale, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit erleichtern. Anpassungen an einheitliche Verfahrensweisen sind in einigen Bereichen zwar unvermeidbar, trotzdem sollen standortspezifische Besonderheiten für Schwabstedt weitestgehend erhalten bleiben, um den Kindern ein hohes Maß an Identifikation mit ihrer Schule und ihrem Heimatdorf zu gewährleisten. Dazu gehört ein aufgeschlossener und wohlwollender Dialog über alle schulspezifischen Belange auf Augenhöhe. Geplant ist bereits:

Die Schulanmeldegespräche sowie die Einschulung für die Schwabstedter Schülerinnen und Schüler finden künftig am Schulstandort Schwabstedt statt. Die Lehrkräfte beider Schulstandorte sollen eng zusammenarbeiten. Die Schulleitung ist an beiden Schulstandorten regelmäßig präsent und erreichbar. Gemeinsame Veranstaltungen beider Schulstandorte werden angestrebt.

 

Zwei Standorte – eine Schule, eine neue Schule für zwei Standorte

Der Zusammenschluss der beiden Schulstandorte zu einer neuen Schule wird sichtbar dokumentiert durch einen neuen gemeinsamen Schulnamen, der gleichermaßen passend die beiden Schulstandorte unserer Schule charakterisiert:

 

                         „Lütt Dörp School Witzwort-Schwabstedt“  *

 

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit an den beiden Schulstandorten Witzwort und Schwabstedt und bitten alle Eltern um ihre kreative und aktive Unterstützung bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen zum Wohle aller uns anvertrauten Schulkinder.

 

   *vorbehaltlich der Genehmigung durch die zustimmungsrelevanten Gremien zum 01.08.2020

 

 

 

 

GSW anders - Schule zu Corona Zeiten

 

Hätte man die Lebensumstände der gegenwärtigen Zeit vor 6 Monaten angekündigt bekommen, man hätte sich gefragt, welcher Autor hat sich diesen Science Fiction Film ausgedacht. Unvorstellbar !

 

Und dann dauerte es gar nicht lange im neuen Jahr und ein neuartiges Virus, das Corona Virus war in aller Munde. Nicht lokal begrenzt, sondern Stück für Stück eroberte es die Welt und kam auch uns immer näher - bis es da war. Man bereitet sich vorm aber was wird wirklich notwendig sein, um sich vor der Krankheit zu schützen ? Fragestellungen, die es so noch nicht gab und zu denen Antworten scher fielen.

Die Politik war in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut so täglich präsent und Maßnahmen, die notwendig sind, wurden angekündigt und sehr schnell als Erlass in praktisches Handeln umgesetzt. Und diese Maßnahmen betrafen und betreffen wirklich jeden Menschen.

Am 13. März 2020 hieß es für die Schulen Schleswig-Holsteins: Schulschließung, Ende der Maßnahme nicht absehbar.

 

 

- Ungewohnte Schilder am Schuleingang -

 

Weil aber das ganze öffentliche Leben nicht mehr im normalen Umfang stattfand, wurde die anschließende schulfreie Zeit weder von den Lehrern noch von den Schulkindern genossen.

Ganz schnell hieß es auch: Das dauert länger, das schulische Lernen muss zu Hause stattfinden, "Home Schooling" genannt.

Alle Schulen überlegten sich, in welcher Form das am Besten für die umsetzbar erschien und man hörte von sehr unterschiedlichen Varianten. Weil die technischen Voraussetzungen über das Internet zu arbeiten bei uns noch nicht ausreichend ausgebaut ist, entschieden wir, regelmäßigen Kontakt zu allen Schulkindern per Post zu halten. Es wurden Materialpakete für jedes Kind gepackt und dann per Post abgesendet. Aufgabenstellungen wurden erklärt, Pläne zur Umsetzung für zu Hause beigefügt und somit Angebote für das Arbeiten im eigenen Zimmer geschaffen. Wichtig war dazu auch, den Kindern weiterhin einen einigermaßen vertrauten Tagesablauf zu ermöglichen. Wir wissen die elterliche Unterstützung dazu sehr zu schätzen und hoffen, dass das permanente Zusammensein von Kindern und Eltern in den Schulsituationen in Harmonie verlaufen ist. Danke an die vielen fleißigen Eltern, die tatkräftig ihre Kinder bei den Schulaufgaben unterstützt haben.

 

 

 

- Neue Regeln für das Verhalten in der Schule -

 

Dann kam die erlösende Nachricht zuerst für die Klassenstufe 4. Ab dem 6. Mai durften unsere großen Kinder wieder zur Schule kommen. Dazu galt für Kinder und Lehrer gleichermaßen auf ein ganzes Paket von Hygienemaßnahmen zu achten, dass bildhaft an vielen Stellen der Schule ausgehängt ist. Diese Maßnahmen und eine Umgestaltung des Schulgebäudes galt als geforderte Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes.

Die größte Herausforderung war aber das darauf achten, dass die Mindestabstände stets von allen Menschen in der Schule eingehalten werden. Im Klassenraum war das durch die Reduktion der Plätze auf die Hälfte für die Kinder deutlich erlebbar, aber beim Gang über die Flure oder auf dem Schulhof musste man oft sich selbst wirklich darauf konzentrieren. Weil unser Schulgebäude an vielen recht schmal ist, ´galt dort die Ansage, eine Mund-Nasenmaske zu tragen. Alle Kinder verfügen über zwei eigene, schicke Masken dieser Art, die in löblicher fleißiger Art von Frau Bienek, unserer Leiterin der Ganztagsbetreuung, in der unterrichtsfreien Zeit liebevoll angefertigt worden waren. Dafür gebührt ihr ein herzliches Dankeschön ! Der Anblick der Kinder mit Masken war für uns alle neu, aber irgendwie auch schnell gewohnt. Alle Kinder waren umfangreich informiert über die Gründe dieser Maßnahme und trugen sie im Hinblick auf die Notwendigkeit für die Gesundheit mit.

 

 

- Einbahnstraßen in der Schule -

Abgestimmte Unterrichts- und Pausenzeiten und deutlich markierte Wege im Schulgelände helfen dabei, möglichst keinem andern Menschen zu nahe zu kommen. Einbahnstraßen in der Schule !

In einer Hinsicht haben wir in Witzwort natürlich einen Riesenvorteil gegenüber vielen anderen Schulen: Unser neuer Sanitärtrakt ist mit seinen kontaktlosen WC´s und Waschbecken vorbildlich schützend. Ergänzt wurde diese moderne Technik durch einen verschärften Reinigungsplan, den Herr Prusinski und Frau Bark gewissenhaft umsetzen.

 

 

 - Ungewohnte Arbeitsbedingungen auch für die Lehrkräfte -

 

Wir hoffen nun, dass auch die Kinder der anderen Klassenstufen bald zurück in die Schule dürfen. Dann werden wir hoffentlich unseren Plan umsetzen können, im täglichen Wechsel je zwei Klassenstufen bei uns zu haben, nämlich Klasse 1 mit Klasse 3 und am folgenden Tag Klasse 2 mit Klasse 4. Dann bekämen die Kinder wieder ein Schulleben im Rhythmus Schultag -Hausaufgabentag – Schultag - usw. . Die Kinder lernen mit den vertrauten Lehrkräften in der Schule und fertigen dazu am nächsten Tag die ergänzende Hausaufgabe an. „Home Schooling“ mit Unterricht von Eltern hätte ein Ende. Erleichterung für alle Beteiligten. Und die Eltern könnten wieder Tage für sich planen, ohne parallel dazu in der Pflicht der Kinderbetreuung zu sein.

Eine gleichzeitige und tägliche Beschulung aller Kinder wird auf absehbare Zeit leider noch nicht möglich sein, weil für die Einhaltung der geforderten Abstände alle Jahrgangsklassen auch zukünftig noch auf zwei Klassenräume verteilt werden müssen.

Die wichtigste Aufgabe besteht für uns aber weiterhin darin, auf uns und unsere Mitmenschen zu achten, um durch die Einhaltung der Vorschriften und Regeln mit dafür zu sorgen, dass wir alle gesund bleiben und diese ungewöhnliche Zeit hoffentlich bald überstanden haben.

In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen aus der Grundschule Witzwort:

 Bleiben Sie gesund!

 

Text und Fotos: Jörg-Hinrich Meier